Welcome

Herzlich willkommen auf meiner neu gestalteten Seite, ich freu mich über Anregungen und Kritik

Navi

Startseite
Über mich
Philosophie mal anders
Kunst ^^
Gästebuch

Meine Mysh-Welt

Was is Mysh?
Ich in Mysh
Meine liebsten Mysh-ler
Geschichte der Intimrasur

Credits

Design

Wo wir schon mal beim Thema Schamhaare sind, hier kann man mal nachlesen wie lange dieser Krieg schon andauert unter den Haare *G*

 


Geschichte

Antike Hochkulturen

Schon im Altertum war es in verschiedenen Kulturen üblich, sich die Schambehaarung zu entfernen.

Bereits die Menschen in den frühen Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten begannen, sich Körperhaaren zu entledigen. Vor 4000 bis 3000 v. Chr. wurden Haarentfernungsmittel aus Harzen, Pflanzenextrakten, Eselsfett, Fledermausblut und Pech verwandt. Andere Praktiken sahen geschliffene Steine und Muscheln zur Haarentfernung vor.

Im alten Ägypten gehörte ein haarloser Körper zum Schönheitsideal. Besonders Frauen entfernten sich die Augenbrauen sowie die Körperbehaarung einschließlich der Schamhaare. Die Menschen rasierten sich eine Glatze und trugen aufwendige Perücken. Neben der Ästhetik spielte damals auch die Hygiene eine entscheidende Rolle. Ohne Körperbehaarung war es schwieriger für Parasiten sich festzusetzen, so dass die Verbreitung von Krankheiten eingedämmt wurde.

Auf ägyptischen Grabmalereien aus der Amarna-Zeit findet man Darstellungen von nur mit Schmuck bekleideten Sklavinnen, die an der Scham haarlos sind. Zur Haarentfernung wurden damals Bronzemesser oder Bienenwachs verwendet.

Auch einige antike griechische Vasenmalereien zeigen nackte Menschen, die bis auf das Haupthaar völlig unbehaart sind. Aufzeichnungen aus der Zeit um 590 v. Chr. besagen, dass zum Beispiel die Freudenmädchen damals geschminkt und an der Scham epiliert waren. Man nutzte dazu u. a. Orpiment, ein arsenhaltiges Produkt.

Im antiken Rom wurde viel Wert auf Äußeres gelegt. Die berühmten, im großen Stil angelegten Badeanlagen waren Zentren der Körperpflege. Einige entfernten sich Bein-, Achselbeharung, Barthaare und es gab römische Frauen, die sich ihre Augenbrauen mit Pinzetten auszupften. Teilweise wurde auch die Schambehaarung epiliert.

Obwohl von Wandgrafitti aus Pompeji auch bekannt ist, dass manche Männer Frauen mit Intimbehaarung bevorzugten, entfernten die allermeisten Prostituierten ihre Schambehaarung, da sie so höhere Preise verlangen konnten. Ob diese Gewohnheit auch auf ästhetische Vorlieben der männlichen Kunden oder nur auf deren hygienische Vorlieben zurückgeht, ist unklar. Der hygienische Aspekt wurde auch von antiken Ärzten beschrieben. Über die Verbreitung bei Bürgerinnen ist nicht viel bekannt. Der hygienische Aspekt spricht allerdings für die Annahme der Haarentfernung.

Neben bereits bekannten Enthaarungsmethoden wurden die Haare auch mit groben Handschuhen oder sandpapierähnlichen Scheiben abgerieben. Ebenso waren andere, ungesunde Methoden verbreitet, wie die Benutzung von Kalklauge oder Arsen.

Durch die Eroberungen des antiken Rom gelangte die römische Bade- und Körperkultur in weite Teile Europas, Nordafrikas und den Orient.

Islam

Der sich seit dem Mittelalter ausbreitende Islam schreibt seinen Anhängern Sauberkeit und Körperpflege vor. Die Entfernung der Schamhaare gehört entsprechend der Fitra zur „natürlichen Veranlagung des Menschen“, womit die gottgewollten Veränderungen am menschlichen Körper gemeint sind (weiterhin Beschneidung, Entfernung der Achselhaare sowie schneiden der Nägel)[2]. Muslime (Männer und Frauen) müssen sich nach den islamischen Reinlichkeitsregeln alle 40 Tage enthaaren. Frauen tun dieses aber in der Regel häufiger. Üblich ist die monatliche Enthaarung immer direkt nach der Menstruation.

Im trockenen Wüstenklima, wo Wasser zu kostbar zum Waschen ist, ist eine stark reduzierte Schambehaarung von Vorteil. Doch auch wenn ursprünglich hygienische Gründe die Ursache für diese religiöse Reinlichkeitsregel waren, so entwickelte sich daraus auch ein Schönheitsideal, das in den islamischen Ländern, speziell im arabischen Raum und in der Türkei, bis heute verbreitet ist.

Abgesehen davon übernahmen die Araber teilweise auch die römische Badekultur und errichteten Bäder, die sogenannten Hamams. Neben dem Baden und Schwitzen wurde in den Hamams auch viel für die Schönheitspflege getan. Die Männer nutzten die entspannte Atmosphäre um sich zu rasieren, die Frauen epilierten sich oder färbten sich die Haare.

In den Harems der Herrscher gab es sogar extra ausgebildete Eunuchen, die den Frauen den Körper und vor allem den Schambereich rasierten.

Traditionell wurden im arabischen Raum den Frauen einen Tag vor der Hochzeit alle Haare bis auf die Kopfhaare und Augenbrauen im Rahmen einer Zeremonie entfernt (teilweise ist diese Tradition auch heute noch lebendig). Der haarlose Körper galt als Symbol der Unbeflecktheit und Ergebenheit. Zur Haarentfernung benutzte man im Orient Halawa, eine warme Paste aus Zucker und Zitronensaft, die bis heute in dieser Region ein gängiges Mittel der Haarentfernung ist, oder man riss sich die Haare mittels Fäden durch schnelle Bewegungen heraus.

Auch heutzutage wird von Frauen im allgemeinen die komplette Entfernung der Schamhaare erwartet.

Mittelalterliches Abendland

Mit der Ausbildung eines mittelalterlichen Stadtwesens, dem Aufstieg des Bürgertums und der Rückkehr der Kreuzritter im 12./13. Jahrhundert gelangte auch die Badekultur zurück nach Europa. Das gemeinsame Baden von Männern und Frauen war verbreitet, sehr zum Ärger der Kirche. Außer einer etwaigen Kopfbedeckung hatte man grundsätzlich nichts an.

Frauen aus gehobeneren Schichten entfernten oft ihr Schamhaar, um sich wirklich hüllenlos zeigen zu können. Die einfachen Bürgermädchen und -frauen folgten ihrem Beispiel, so dass die Haarentfernung die Regel wurde. Da insbesondere in der Buchmalerei ausschließlich Darstellungen von nackten Personen ohne Schamhaar überliefert sind, ist die Praxis der Intimrasur für das Mittelalter gesichert. Unter anderm ist auch eine Reliefdarstellung einer Frau beim Schneiden der Schambehaarung mit einer Schere überliefert. Die angewandten Mittel zur Haarentfernung waren jedoch oftmals mehr als fragwürdig. Mitunter griffen sie die Haut an oder hinterließen hässliche Narben. Man verwendete unter anderem auch eingedickten Sirup mit Terpentinzusatz. Die Ausbreitung der Pest und der 30-jährige Krieg führten schließlich zu massenhaften Schließungen der Bäder, da diese als Orte der Ansteckung galten. Dadurch gab es keinen ausgleichenden Gegensatz mehr zu dem negativen christlichen Verständnis des nackten menschlichen Körpers.
Frau bei Intimrasur, Skulptur im Castello Sforzesco, 12. Jahrhundert
Frau bei Intimrasur, Skulptur im Castello Sforzesco, 12. Jahrhundert

Dies führte mehr und mehr zu einer Tabuisierung des nackten Körpers, was mit den bekannten Geruchsproblemen einhergeht. Berühmt sind die Darstellungen in asiatischen (und späteren amerikanischen) Erzählungen und Schriften, die die Begnung mit europäischen Reisenden beschreiben, wie z. B. Marco Polo oder literarisch bei James Clavell (Tai Pan, Shogun).

Indigene Kulturen

In vielen indigenen Völkern ist die Entfernung der Körper- bzw. Schambehaarung eine verbreitete kulturelle Tradition. In der Hochkultur der Azteken entfernten sich Frauen und Männer generell die komplette Körperbehaarung mit metallenen Pinzetten (Priester verwendeten goldene); sogar die Schädel wurden kahlgeschoren.

Bei den Nuba in Afrika ist die Entfernung der Schambehaarung bei beiden Geschlechtern verbreitet. Die Frauen der Huaorani reiben sich dazu die Stellen, an denen sie keine Haare wünschen, mit Asche ein und können sich die Haare anschließend schmerzfrei ausreißen.[7] In Teilen Südamerikas werden die weiblichen Schamlippen als vertikales Lächeln der Frauen bezeichnet, das nicht durch die Schambehaarung versteckt werden soll.

Europa in der Neuzeit

Ab dem 15./16. Jahrhundert erlangte die Entfernung der Schambehaarung in Europa noch eine andere Bedeutung. Mit der zunehmenden Hexenverfolgung wurden verschiedene Methoden entwickelt, welche die Verdächtigen „überführen“ sollten. Für die sogenannte Nadelprobe suchte man ein Zeichen am Körper, das der Teufel hinterlassen haben sollte, z. B. einen Leberfleck oder eine Narbe. Die Delinquentinnen wurden am ganzen Körper epiliert oder ausrasiert. Da vor allem auf den Brüsten und in der Schamgegend das Teufelsmal zu erwarten war, wurden die Frauen am ganzen Körper eingehend untersucht. Anschließend wurden die Opfer hüllenlos vor Gericht geführt. Aber auch bei anderen Hexenproben wurden den Frauen alle Körperhaare entfernt, da man glaubte, ihnen dadurch die Zauberkraft nehmen zu können.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde in Europa abermals die Epilation der Schamhaare üblich, beispielsweise am französischen Hof unter Ludwig XV.. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der viktorianischen Epoche, fand die Entfernung der Schamhaare wieder eine größere Beliebtheit. Diese Mode setzte sich zu dieser Zeit vorwiegend in den gehobenen Gesellschaftsschichten durch. Die um diese Zeit entstandenen frühen Aktfotografien sowie die ersten erotischen Filme legen davon Zeugnis ab.[8]

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts schließlich war die Entfernung der Schamhaare bei Frauen teilweise auch in Deutschland in Mode. Nicht selten waren im Berlin des Ersten Weltkrieges rasierte Frauen anzutreffen, rasierte Männer allerdings vornehmlich nur an der West- und Ostfront. Während bei den Frauen ästhetische Gründe ausschlaggebend waren, spielten damals für die Männer vorwiegend praktische Gründe eine Rolle (Schutz vor Läusen wegen mangelnder Hygiene im Feld). In Anlehnung an den deutschen Frontsoldaten nannte man diese Damen (soweit man wusste, dass sie rasiert sind) „feldgraue Weibersleut“.

Generell lässt sich sagen, dass eine zunehmende Akzeptanz für die öffentliche Zurschaustellung bestimmter Körperbereiche bei Frauen eine Enthaarung dieser Bereiche nach sich zog. Dies gilt für Achseln und Beine genauso wie für den Genitalbereich. Knapper werdende Badebekleidung sowie die starke Präsenz von Nacktheit in den Medien tragen ihren Teil dazu bei, dass sich das ästhetische Empfinden auch für diesen Bereich verstärkt und Haare als störend empfunden werden. [9] Der Trend zu einer immer geringer werdenden Schambehaarung bis hin zur heutigen vollständigen Entfernung dieser lässt sich gut an Aktfotografien und erotischen Fotografien der letzten Jahrzehnte nachvollziehen. So wurde erst im Jahr 2001 erstmalig ein Playmate des Playboy mit vollständig haarlosem Intimbereich gezeigt, inzwischen eine Normalität.

Gegenwart

Bei beiden Geschlechtern hat die Entfernung der Schambehaarung in den letzten Jahren einen zunehmenden Grad an Normalität gewonnen und stellt heute, zumindest unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, eher die Regel als die Ausnahme dar.

Schamhaarentfernung bei Frauen

Im westlichen Kulturkreis war die Verbreitung der Schamhaarentfernung periodischen Schwankungen unterworfen, stellte jedoch bis in die 1990er Jahre hinein nie ein Massenphänomen dar. In folge zunehmender medialer Präsenz von Nacktheit setzte sich, dem Trend zur Enthaarung von Beinen und Achseln folgend, die Schamhaarentfernung in den USA und Europa durch. Auch das Bekenntnis zahlreicher prominenter Frauen, im Intimbereich „haarlos“ zu sein, trug seinen Teil zur Popularität bei.

Anfangs auf den Bereich der Bikinizone beschränkt, folgte bald die Mode, nur einen schmalen Streifen über den Schamlippen stehen zu lassen. In jüngster Zeit setzt sich die vollständige Entfernung zunehmend durch.

Die Verbreitung variiert stark zwischen den Altersgruppen – die Schamhaarentfernung ist bisher unter jungen Frauen weitaus stärker verbreitet. So ergab eine Studie in den USA, durchgeführt von den Zeitschriften Esquire und Marie Claire, dass der Anteil sich umgekehrt proportional zum Alter verhält.

Während unter den 40–50 jährigen Frauen 45 % ihr Schamhaar in natürlichem Zustand beliessen, lag der Anteil unter den 20–30 Jährigen bei lediglich 16 %.

Auch im deutschsprachigen Raum zeigt sich diese Entwicklung: die Firma Gillette ließ 2006 im Rahmen einer Marktforschungsstudie in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils 600 Frauen zwischen 14–60 Jahren befragen.

Über alle Altersgruppen betrachtet gaben 36 % (in Deutschland, 44 % in Österreich, 45 % in der Schweiz) der Frauen an, sich die Schamhaare zu entfernen, betrachtet man nur die 14–29jährigen, liegt der Anteil bei 69 % (in Deutschland, 73 % in Österreich, 63 % in der Schweiz).

In der jungen Altersgruppe bezeichnen 70 % die Entfernung der Schambehaarung als das „Normalste der Welt“. In der Altersgruppe der 14-19-Jährigen hat sich die Entfernung der Schambehaarung inzwischen als Selbstverständlichkeit etabliert.

Auch ist der Anteil in städtischen Regionen höher: in Deutschland entfernen einer Studie der GfK zufolge 60 % der Frauen zwischen 20–29 Jahren ihre Schambehaarung, wobei der Anteil in Großstädten sogar bei 81 % liegt.

Das, wie der Name andeutet, aus Brasilien stammende Brazilian Waxing setzt sich mittlerweile, über die USA kommend, auch in Europa durch. Dabei wird die Schambehaarung mit Heißwachs entfernt. Auch die dauerhafte Entfernung durch Laser-, Photo- oder Nadelepilation wird zunehmend populärer.

Schamhaarentfernung bei Männern

Weltweit und historisch ist die Entfernung der Schamhaare bei Frauen weitaus häufiger zu finden als bei Männern. Erst seit dem Ende des 20. Jahrhunderts gibt es auch bei Männern einen stark zunehmenden Trend in diese Richtung[26], vor allem in den USA, aber auch zunehmend in Europa. Einer nicht-repräsentativen Umfrage eines Männermagazins im Jahr 2005 zufolge entfernen sich 61% der Männer die Schamhaare.

Intimfrisuren

In den 1990er Jahren kam der Trend zu „Frisuren“ auf, die dadurch zustande kommen, dass ein Teil des Schamhaars, meistens oberhalb der Schamlippen bzw. des Penis, stehengelassen wird, und in etwa den verschiedenen Bartmoden beim Mann entsprechen. Häufige Frisuren sind ein vertikaler Strich/Balken in der Mitte (als Irokese oder Iro, Strichcode oder französische Intimrasur bezeichnet), ein Dreieck, ein Pfeil mit der Spitze nach unten, eine Raute, ein Blitz oder andere, meistens geometrische Muster.

Bei Frauen ist der Irokese dabei eine der beliebtesten Formen, da die Wirkung unabhängig von der Dichte der Schamhaare ist. Bei dieser Frisur sind meistens die Schamlippen rasiert und damit sofort sichtbar. Der „Iro“ wird aber auch als kompletter Streifen bis runter auf die Schamlippen getragen, wodurch die intimere Stelle nicht gleich zu erkennen ist. Flächige Formen wie Dreieck oder Herz sind nur bei dichter Schambehaarung wirkungsvoll.

Man kann das stehengelassene Haar auch tönen, z. B. mit Henna. Es gibt Friseur-Geschäftsketten, die sich darauf spezialisiert haben, vor allem in den USA und in Frankreich, aber auch in deutschen Großstädten spezialisieren sich einige Friseure darauf.

 

Quelle: wikipedia 

Gratis bloggen bei
myblog.de